Kultur

Gelungene Vernissage in der Propstei Buchholz


„Seelenwerke: Malen was nicht gesagt werden kann“ war das Thema einer Ausstellung, die Anfang September in der Propstei Buchholz durchgeführt wurde. Veranstalterin war Anna Viktoria Rico Gomez, die als Inhaberin des Ateliers „Donnerblume“ ihren Malschülern und –schülerinnen Gelegenheit gab ihre Werke zu präsentieren.

Der romanische, mit vielen Zeichen der Zeit versehene, aber immer noch sakral anmutende Innenraum gab der Vernissage einen atmosphärisch ganz besonderen Rahmen. Die dezente Beleuchtung ermunterte zur stillen Betrachtung der Werke ebenso wie zu anregenden Gesprächen.

Die Bürgermeisterin von Burgbrohl, Simone Schneider, eröffnete die Vernissage und freute sich in ihr einen Beweis dafür zu sehen, dass Kunst und Kultur im ländlichen Raum möglich und lebendig ist. Den Begrüßungsworten schloss sich Gerd Rothbrust, Vorsitzende des Fördervereins der Propstei, an und zeigte sich erfreut, „seine“ Propstei mal wieder im Mittelpunkt einer kulturellen Veranstaltung zu sehen.

Auch Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, war im Rahmen eines gesonderten Gesprächs vor Ort. Er zeigte sich von der Vielfalt und Gestaltung der Ausstellung begeistert und sprach allen Beteiligten seinen Dank und seine Anerkennung aus.

Die über die Region hinaus anerkannte Künstlerin, Kunstpädagogin und –therapeutin Anna Viktoria Rico Gomez (www.donnerblume.de) ordnete in ihrer Ansprache die „Seelenwerke“ in die aktuelle zeitliche Entwicklung ein, in der viele Menschen auf der Suche nach Orientierung sind. Malen, so ihre Erfahrung, kann hier Unterstützung geben.

Durch die Rezitation geschriebener Seelenwerke - Gedichte eines regionalen Autoren - sowie die hervorragenden pianistischen Aufführungen von drei Schülerinnen der Klavierschule von Lidiya Plastun in Burgbrohl, Schweppenburg, (www.lidiya-plastun.com) entwickelte sich die die Vernissage für die zahlreichen Gäste letztlich zu einem gelungenen Kulturabend.