Der Hofladen des Klosterguts Maria Laach besteht seit nunmehr 25 Jahren. Das Jubiläum wurde jetzt mit einem kleinen Empfang gefeiert. Zu den Gratulanten zählten unter anderem der Prior der Abtei Maria Laach, Pater Maximilian Krenn (OSB), der ehemalige Abt Benedikt Müntnich (OSB) und Johannes Bell, Bürgermeister VG Brohltal und Verbandsvorsteher des „Zweckverbands Ferienregion Laacher See“, der zusammen mit Frank Neideck, Teilbereichsleiter Tourismus und Kultur VG-Verwaltung Mendig, auch stellvertretend die Grüße seiner Kollegen, Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Sebastian Busch, Bürgermeister VG Pellenz, überbrachte.
Die Geschichte des Hofladens ist eng mit der Lebensgeschichte Michael Ullenbruchs verbunden. Der studierte Dipl. Agraringenieur (FH) aus Bell wechselte am 1. April 1999 von der Staatsdomäne Mechtildshausen aus Wiesbaden zurück in seine Heimat an den Laacher See. Sein dortiger Mentor, Pater Willibald, verstarb nur wenige Wochen später und Ullenbruch wurde Betriebsleiter in Maria Laach und stellte die Produktion auf EU-Bio um. Am 1. Juli 2000 pachtete er den Betrieb und im Mai 2001 eröffnete er den Hofladen, der 2005 auf 200 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert wurde. Seit 2008 ist das Klostergut anerkannter BIOLAND-Betrieb. „Meine Leidenschaft war immer die Landwirtschaft“, fasste Michael Ullenbruch seine Motivation für den Betrieb im größten Naturschutzgebiet in Rheinland-Pfalz und den daraus entstandenen Hofladen in wenigen Worten zusammen.
Als direkter Nachbar des Hofladens hat sich seit elf Jahren die Tourist Information etabliert. „Daraus hat sich eine absolute Win-Win-Situation entwickelt“, freute sich Johannes Bell bei der Gratulation zum 25-jährigen Betriebsjubiläum.
Bildunterzeile:
Johannes Bell (rechts) und Frank Neideck (links) überreichten Michael Ullenbruch und seiner Frau Jennifer einen Gutschein für den Besuch der Hofladen-Belegschaft im Lava-Dome und im Lavakeller in Mendig. Foto: Stefan Pauly/VG-Verwaltung Mendig
