Ganz im Osten Deutschlands prägen seit rund 30 Mio. Jahren Vulkane wie der Burgberg von Stolpen, die Lausche oder die Landeskrone das Landschaftsbild der Lausitz. Sie reihen sich ein in einen Vulkangürtel, der sich vom östlichen Bayern bis ins westliche Polen zieht – den Egergraben, an dessen östlichem Ende das Lausitzer Vulkanfeld (LVF) liegt. Der Vulkanismus entstand, als zwei Kontinentalplatten aufeinandertrafen, wodurch die Alpen aufgefaltet wurden. Durch die enormen frei gesetzten Kräfte bildeten sich in Mitteleuropa tief reichende Risse, durch die Magma aus dem Erdinnern zutage treten und Vulkane bilden konnte. Seit mehr als 20 Jahren werden am Görlitzer Senckenberg Museum für Naturkunde die Vulkane des Egergrabens untersucht. Mit den Ergebnissen lassen sich die Vorgänge in und unter den Vulkanen besser verstehen. Der Vortrag stellt die verschiedenen Vulkanformen des LVF dar und nimmt Sie auf eine virtuelle Reise zu den Vulkanen mit.
Referent: Dr. Jörg Büchner
Ort: Infozentrum Rauschermühle in Plaidt
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
