Brohltal-Freitag der Nacht der Vulkabe

Kein „Weltuntergang im Brohltal“ - Der Laacher-See-Vulkan und seine Folgen!

Eigentlich sollten die angemeldeten Teilnehmer am Freitag, dem Brohltal-Tag in der Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“, mit Sven von Loga eine spannende GeoExkursion im Bereich Trasshöhlen - Tönissteiner Tal - Kunkskopf erleben. Da dieser am frühen Morgen krankheitsbedingt leider absagen musste, sprang kurzfristig des „Bürgermeisters Allzweckwaffe“ Walter Müller ein und sorgte dafür, dass es keinen „Weltuntergang im Brohltal“ gab.

Von 13 Uhr bis kurz vor 18 Uhr durfte eine äußerst interessierte Gruppe den Laacher-See-Vulkan mit seinen Folgen in der hiesigen mit vielfältiger Flora und Fauna gesegneten Region hautnah erleben. Nach einem Rundumblick vom Lydiaturm wurde der Veitskopf umrundet und der Austrittsort des großen Lavastroms bis zur Mauerlay erkundet. Diesem folgend erreichte die Gruppe den Kunkskopf, wo ihr Führer den Vulkantyp Schlackenkegel mit Intrusion wahrlich mit allen Sinnen erlebbar machte. Im Anschluss daran eine kurze Wegstrecke – und beim Römerbrunnen war eine Rast angesagt. Die nun folgenden Kilometer vom Wasserfall durch die Wolfsschlucht ins Brohltal boten Faszination Natur in all ihren Facetten. Zum Abschluss konnten die Geo-Wanderer in den Trasshöhlen die Zeitmarke 12.900 Jahre vor heute wahrlich mit Händen spüren, denn dort liegen die Ignimbrite, will heißen Tuff und Trass, der Laacher Glutwolken direkt auf dem devonischen Grundgebirge unserer Vulkanregion.

Auf der Terrasse des Jägerheims ließ die rundum zufriedene Gruppe diese gelungene GeoExkursion „ohne Weltuntergang“ mit einer verdienten Stärkung bei lockeren Gesprächen ausklingen.

Veröffentlicht: Dienstag, 01. August 2017 09:21