Geläut & Geläute - Vielfältiger Laacher Glockenklang im Bereich der Benediktinerabtei

Vortrag im Rahmen der Kultur- und Erlebniswoche Nacht der Vulkane am 25. Juli.

Fünfzehn wunderbare Glocken hängen im Klosterbereich Maria Laach. Zwölf von ihnen bilden im Glockenstuhl des mittleren Turms des Westwerks das größte Glockenensemble in Rheinland-Pfalz. Vom Klang her dürfte es sogar das prächtigste sein. Nachdem das Kloster im Zuge der Säkularisation anno 1802 „glockenlos“ geworden war, erhielt die Benediktinerabtei 1894/99 sechs neue Kirchenglocken von den Glockengießereien Adrien Causard aus Tellin und Firmin Causard aus Colmar. 1991 wurde das Laacher Geläut zum 900-jährigen Gründungsjubiläum durch sechs weitere Glocken von der Karlsruher Glockengießerei Bachert ergänzt. Weitere Glocken, die nur zu besonderen Anlässen erklingen, befinden sich in der Nikolaus- und Johanneskapelle sowie im Türmchen über der Klosterpforte.

Die Geschichte und die Geschichten der einzigartig klingenden Laacher Glocken sind vielschichtig und spannend zugleich.

Nachdem die Laacher Glockengießerei ihre Pforten geschlossen hat, war es für Walter Müller ein Bedürfnis und eine wahre Herausforderung, das einzigartige „Leben“ der Laacher Glocken zu recherchieren, sie mit einem Multi-Media-Vortrag zu würdigen und in „Vita, Bild und Klang“ einem interessierten Besucherkreis vorzustellen.

Die ca. zweistündige Bild-Ton-Präsentation findet im Rahmen der Kulturwoche „Nacht der Vulkane“ am Maria-Laach-Tag, dem 25. Juli 2017, um 15 Uhr im Klosterforum statt. Zuvor bietet Walter Müller mit Start um 10 Uhr an der Tourist-Info auf dem großen Parkplatz eine nicht „alltägliche Kloster-Führung“ an. Führung und Vortrag sind kostenfrei, Spenden sind willkommen.

Weitere Informationen über die Tourist-Info Vulkanregion Laacher See, Telefon 02636 / 19433, und das Klosterforum Maria Laach, Telefon 02652 / 59 350.

Veröffentlicht: Freitag, 16. Juni 2017 10:29